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„Astir Palace“ : Athen verkauft Luxus-Hotel

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Griechenland soll durch den Verkauf von Staatseigentum bis zu 50 Milliarden Euro einnehmen. Davon ist das Land weit entfernt. Jetzt wurde immerhin eine der luxuriösesten Hotelanlagen des Landes verkauft.

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          Griechenland ist eine weitere Privatisierung gelungen: Der griechische Privatisierungsfonds und die griechische Bank National Bank of Greece haben eine der luxuriösesten Hotelanlagen des Landes an das türkisch-arabische Konsortium Jermyn Real Estate Fund IV verkauft. Es geht um das im vornehmen Vorort von Athen Vouliagmeni liegende Jet-Set-Hotel „Astir Palace“, das auf einer Halbinsel an der Küste Athens liegt. Die Verträge wurden am Dienstag unterzeichnet, wie das Staatsradio berichtete.

          Der griechische Staat soll demnach 100 Millionen Euro und die National Bank of Greece 300 Millionen Euro kassieren, wie es hieß. Damit ist eine weitere Privatisierung unter Dach und Fach. Allerdings sei das angestrebte Ziel Athens, 50 Milliarden Euro durch Privatisierungen zu erzielen, noch in weiter Ferne, berichtete die griechische Presse. Bislang seien nicht mehr als drei Milliarden Euro in die Staatskassen geflossen.

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