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Konflikt um Huawei : Rächt sich China an Australien und Neuseeland?

Kohle-Terminal in Newcastle, Australien Bild: Bloomberg

Chinesische Häfen halten Kohlelieferungen aus Australien an. Vieles deutet darauf hin, dass Peking das Land damit für Schutzmaßnahmen gegen den Technologiekonzern Huawei abstraft.

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          Die Frage beschäftigt derzeit alle und die Antwort liegt in Peking – aber die chinesische Regierung schweigt sich darüber bislang aus: Politiker, Akademiker und Manager streiten, ob China andere Länder, die zum Beispiel den Tech-Konzern Huawei ausschließen, durch eigene Maßnahmen abstrafen wird.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Zuerst kamen Spekulationen hierüber in diesem Jahr in Neuseeland auf, das eine Verlangsamung des chinesischen Tourismus hinnehmen musste. Das war von Peking politisch orchestriert worden. Eine Großveranstaltung strichen die Chinesen gar, und einzelne Exporteure berichten von Verzögerungen bei Lieferungen ins Reich der Mitte. Die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern bemühte sich allerdings, das Bild schnell zurechtzurücken und berichtete von normalen Verhältnissen mit Schwankungen.

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