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Frühverrentung : Der neue Jugendwahn

Immer mehr Unternehmen trennen sich von älteren Mitarbeitern, um Platz für Jüngere zu schaffen: Droht ein neuer Jugendwahn? Bild: dpa

Mit hohen Abfindungen wollen sich Konzerne verfrüht von älteren Mitarbeitern trennen. Ein Anlass zum generellen Schwarzsehen ist das jedoch nicht. Ein Kommentar.

          Eine der größten arbeitsmarktpolitischen Sünden der vergangenen Jahrzehnte war die massenhafte Frühverrentung älterer Arbeitnehmer auf Kosten der Staatskasse. Hinter diesem Ansatz steckte die fatale Fehleinschätzung, dass für jeden ausscheidenden älteren Arbeitsplatzinhaber ein jüngerer Arbeitssuchender nachrücken könnte. Selbst im Gewerkschaftslager, das diesen Ansatz zunächst als vermeintlichen Königsweg im Kampf gegen die damals hohe Jugendarbeitslosigkeit vorangetrieben hatte, gesteht man den Fehler mittlerweile offen ein. Denn in Wirklichkeit nutzten viele Unternehmen die Chance, um ihre Belegschaften nach dem Platzen der Dotcom-Blase gesundzuschrumpfen, und ließen dafür die Allgemeinheit ordentlich zahlen.

          Heute lassen ähnliche Meldungen aus den Konzernzentralen wieder aufhorchen. So hat der Softwarekonzern SAP gerade ein Umbauprogramm bekanntgegeben, dem 4400 Arbeitsplätze zum Opfer fallen werden. Vor allem ältere Beschäftigte sollen durch finanzielle Anreize dazu bewegt werden, Deutschlands einzigen ernstzunehmenden Spieler im Technik- und Softwarebereich am Weltmarkt zu verlassen.

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          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

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