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Soli und Negativzinsen : Die Koalition der Verzweifelten

Horst Seehofer, Olaf Scholz und Angela Merkel während der Vereidigung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin am 24. Juni 2019 Bild: EPA

Der Soli wird zur verkappten Reichensteuer. Zudem entdeckt die Koalition jetzt auch noch den Sparer und will Negativzinsen verbieten. Wetten, dass das weder CDU noch SPD hilft?

          Kurz vor den Landtagswahlen im Osten versuchen die Großkoalitionäre, durch finanzpolitische Entscheidungen ein soziales Gewissen an den Tag zu legen. Helfen wird es keinem der Koalitionspartner. Mit seinem Vorschlag, nur den größten Teil der Soli-Zahler zu entlasten, aber eben nicht alle, mag Finanzminister Olaf Scholz seine Chancen im Wettbewerb um den Parteivorsitz der SPD verbessern. In der Bevölkerung indes haben alle sozialpolitischen Erfolge der SPD in dieser Koalition der Partei in Wahlen bisher nichts genutzt.

          In der Union ist zwar die richtige Erkenntnis vorhanden, dass der Soli konsequent für alle abgeschafft werden müsste, weil er nie als verkappte Reichensteuer konzipiert war. Aber das Modell des Wirtschaftsministers Peter Altmaier, das eine vollständige Abschaffung bis zum Jahre 2026 vorsieht, ist selbst in der Union nicht durchsetzbar, weil der Wille zum Erhalt der Koalition wichtiger ist als sachgerechte Politik. Und weil der SPD kein Vorwand gegeben werden soll, aus vermeintlicher Sorge um den sprichwörtlichen kleinen Mann – den Sozialdemokraten wie Christdemokraten längst überwiegend verloren haben – das Regierungsbündnis in Berlin aufzukündigen.

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