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Kommentar zu Nord Stream 2 : Überflüssige Lex Gasprom

  • -Aktualisiert am

Auch Putins Gas hält warm – und ist sogar billig. Bild: EPA

Im Gasstreit geht es um viel mehr als Wirtschaftspolitik. Dem Verbraucher sollte das egal sein – denn mit jedem Kubikmeter Gas steigt Europas Versorgungssicherheit und sinken die Preise.

          Der an Wendungen reiche Dauerstreit um den Bau der Ostseegasleitung Nord Stream 2 ist um eine Facette reicher. Mit einem Formelkompromiss in letzter Sekunde haben Frankreich und Deutschland am Freitag den offenen Konflikt um die Pipeline beigelegt. Noch am Tag zuvor hatte es so ausgesehen, als sei Frankreich aus der Reihe der Unterstützer des Projektes zurückgetreten und auf die Seite der EU-Kommission gewechselt, die den Bau weiterhin kritisch sieht, obwohl die Fertigstellung des ersten Strangs der beiden Röhren schon fast zur Hälfte erledigt ist. Ende des Jahres soll das erste Gas durch die von Gasprom vorangetriebene Leitung fließen, an der auch der französische Energiekonzern Engie und vier weitere Unternehmen aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden beteiligt sind.

          Schon 2015 und 2017 wollte die Kommission das Projekt stoppen. Zuerst wollte sie EU-Recht extraterritorial anwenden, um den Bau der Röhren zu verhindern. Das hielt der eigene juristische Dienst für unzulässig. Dann wollte sie von den EU-Staaten ein Mandat, um mit Russland über die Leitung zu verhandeln. Das wurde ihr versagt. Nun scheint der dritte Anlauf vorerst gescheitert, mit dem sie nicht mehr den Bau, sondern den Betrieb der Importleitungen regulieren wollte.

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          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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