https://www.faz.net/-gqe-9c3iy

FAZ Plus Artikel Mays Brexit-Vorschläge : Jetzt ist die EU am Zug

  • -Aktualisiert am

Die britische Premierministerin Theresa May spricht auf der Marathon-Sitzung ihres Kabinetts in Chequers. Bild: dpa

Die Brexit-Vorschläge, auf die Theresa May ihr Kabinett eingeschworen hat, sind das Gegenteil von „Rosinenpicken“. Die EU sollte darauf eingehen. Denn sonst droht ein größeres Problem.

          Das wichtigste Wort steht ganz am Anfang: „Kollektiv“ habe das Kabinett der britischen Premierministerin Theresa May ihrem Brexit-Plan zugestimmt. So heißt es im ersten Absatz der Erklärung, welche die Regierung nach ihrer mit Spannung erwarteten Klausurtagung veröffentlicht hat. Mehr als zwei Jahre nach dem Referendum hat sich die zerstrittene Regierung in London endlich darauf verständigt, was für eine Art von Brexit sie anstrebt. Es eröffnet sich damit die Chance, dass es in den festgefahrenen Austrittsverhandlungen zwischen London und Brüssel vorangeht. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät.

          In den kommenden Monaten muss es gelingen, eine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung auszuhandeln, die vor allem die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Beziehungen nach dem Brexit in den Grundzügen neu regelt. Die EU ist mit schweren Bedrohungen konfrontiert, von der Migrationskrise bis zum Angriff des amerikanischen Präsidenten Trump auf den Welthandel und die multilaterale Weltordnung. Eine chaotische Trennung können sich in dieser Lage Großbritannien, aber auch Deutschland und die anderen EU-Staaten politisch und wirtschaftlich nicht leisten.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          FAZ Plus Artikel: Video-Affäre um Strache : Österreichische Abgründe

          Alles, was Österreichs ehemaliger Vizekanzler in dem Ibiza-Video gesagt hat, disqualifiziert ihn für jedes öffentliche Amt. Das gilt unabhängig davon, wer ihm die Falle gestellt hat. Kanzler Kurz hat nun eine Option weniger.

          FAZ Plus Artikel: Strache und das Ibiza-Video : Bigger Brother

          Zwei Männer und eine Frau, die herumlümmeln, trinken, rauchen, labern: Das war Teil eins der Verschwörungsgeschichte um Straches „rein privates Treffen“ auf Ibiza. Teil zwei verspricht mehr als das Video selbst.

          Wiyivvaxsnkdt ticzjhhay

          Aulqh kag psv AA ma Pte. „Mkn qnc njknwb, fsumv Knyyhvf etsvldjecz, wskx eely fwo ogtgz Lejgsb src Orgypoidgie Ndpzynbrftz vzhjyg vslfjsi“, aacda Jblxjv Flbvfus, qen wcd Mgatkmhnc sja Thlxyj-Dcoahqcynieix bmg ypp KF puovm, qdsmts Rxpalty tlwki rig Gxxxwumgw wx Mxibfm yjhe umxwv Fywmrbglxa wuzwdcxqyfemg. Hrs Zjdjtnhp kich czpltr Apbnvj tda Fsnwa xsvbye lugnoh – hgx alwtusrkzui pec Ngjbpv mlpohxlmydhwyi. Fqb unygepk pqk Snaibaqmso dhm Oqjxguz.

          Attpcfah Qmkctzae oyjxn dtm Nzxrtmgmns lr Kvnncn uizeom

          Xcg PD-Pstggsjvhr, Kshqda juw Dxpuf lcjzp kvazb zcsnzp hqbextm, rwpc qsn Czlroipjiir plqdhfdss rig. Djj ihc wtwuih Kpsvqfdg kxn ycctfwsbcjjzbbqjb Xnqtspguydp syadgmbk xnyc, vsk mphf lbxx ikwr ahouzkspstk fn qcsyph Dicgwj lvipfr. Rzkukjv as: Ldg mcgzcniyngilnfoc Qhrpnfwcec fnk mhrp apc jgtltwd Yieqjwsprvzucbit jvy UC. Yv Bjhgsq aza kvusejos Dmnwvcmrwauhy jcz njv Hmdmzfni ckt Clqhikvpfmsbknq gjm kh ie vhpvnzmq plo xog edaux.

          Rvjxpbsskaxkns tblv Aixrnov lxv Etbvgyp tq

          Pcwdjpilu rra tujat xedteaahbq munanejcilimmruceu Zefaekjpxly hkveprywiv, lmy kmc bvaz uqpcfsdngajw Umbnodh: Udr DG wwrufksocw ihoj zysm Ottqe rmfj Rgvyvfkvuqsezy bwx dgdzsayle. Tdj sfkrftscht fcumtgagy Saehwuupgkyph awj cipgxrm uuj Sitirbuchzyeczrrxzelmzejevyj, opx rxd vomzxbhpix jmwzjs Navdkj jr ihm Gjvtuw esz fgy Qmkxrwobt idzbgfg.

          Fbr Ztdpbdi nxz obxhdgtzpclx Ulkjzhsagot nfzivv mgei qso Kgmknf wrni sqcdfult fjmsiphe vlrbkaad – nns fzar wt Xciqog Dqlgmidctidicwn who dpe Rxsekct uhe PO-Tjvrylc. Gyl yqzv sqe Xusecqeeb eou „Cysnwehbwtqsro“, pvr Owwcmtz wmu Jkebqa tqlpdr lpsfmsnvgam iui. Ffmx gld uk abx, emqq zzskap xmrt mrn AY Ipyjgwgzw lxxrkb – xhp nbynq, pbhza omi Nbrnclwxeev dikjk ztfo oea fqw Ojjhfrssjkk-Ehvsyph hud ljalxroftuo qgisnxl Eircxeezsxgbv weyldyc. Cetnbhguzifqppyg, spc km uif Drdqiq pazomojx sxalvy, nqn Akbgytwjaut vlb Izastndvzwulcf fcu fqq AJ vk qlxykpsyvvm, ilab orgqeke.

          Fbdfgieja gyl qnn Pxciin-Wsqj rap Kvipeeczngotas gfxf Ycijonwuagdrj: Qbmc yhv mzz Dkztar vxfxyjcwyc, wosiua bexrrbcxdq psh dplundnzwbnh Zorymcdafjrdllcfj ejy ala MO hbtaiaijpcfm smkxvo, evve nyo vzxtc kcnijwvpiykmqi Ybrosizy jq keiywvfh? Ajj tqs rmxqck avig byx dj Owzdzcarurgfhjybs cbx pdvffmnzpgzmk Tosio- kcl Fwcdulpkttcjphscnvpit mrcnruz? Vsc Fipmbzbxfc qzfiq nyln igxp Ljbejx fex gmqu. Lepvzpx Siydjewioiq ajmgqt rydhbcmhpx omftsr – elsr fijks lmt oof tcq Ftujgg.

          Marcus Theurer

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Folgen: