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Corona-Maßnahmen : Vor der Tür

  • -Aktualisiert am

Im Mai: Menschen stehen in einer Warteschlange vor einer Filiale des Elektrohändlers Saturn an. Bild: dpa

Das Ziel, Infektionen in überfüllten Geschäften vorzubeugen, ist unerlässlich. Schon jetzt rechnen Supermärkte aber mit langen Schlangen vor den Geschäften. Für sie gibt es einen kleinen Trost.

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          Am Ende zählt das richtige Maß. Ob die Bundesregierung mit ihren verschärften Maßnahmen für den Einzelhandel das richtige gefunden hat, darf man bezweifeln. Von Dezember an gelten strengere Regelungen für Geschäfte, die eine Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern überschreiten. In diesen darf auf die zusätzliche Fläche nur noch ein Kunde je 20 Quadratmeter kommen.

          Das Ziel, Infektionen in überfüllten Geschäften vorzubeugen, ist unerlässlich. Dass die Beschränkungen nun aber auch die Lebensmittelhändler betreffen, wird das Infektionsrisiko vor die Tür verlagern.

          Denn während Konsumenten durchaus auf den entspannten Einkaufsbummel verzichten können, bleibt der Lebensmitteleinkauf unerlässlich. Schon jetzt rechnen Supermärkte mit langen Schlangen vor den Geschäften. Ein kleiner Trost bleibt den Lebensmittelhändlern dann aber doch: Die Kunden werden kaum ins Internet ausweichen können.

          Denn im Vergleich zu den auch betroffenen Warenhäusern müssen die Lebensmittelhändler dort kaum Konkurrenz fürchten, das Angebot gilt als gering. So müssen sich die Supermärkte zumindest um ihr Geschäft keine Sorgen machen.

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