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FAZ Plus Artikel Bürgermeisterwahl in Istanbul : Schwalbe am Bosporus

Das Goldene Horn von Istanbul Bild: dpa

Die Niederlage der Erdogan-Partei AKP in Istanbul lässt unter deutschen Unternehmen Hoffnungen aufkeimen. Doch Freiheit, Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit in der ganzen Türkei sind längst nicht erreicht.

          Das Kampagnenmotto von Ekrem Imamoglu, dem Sieger der Bürgermeisterwahlen von Istanbul, lautet: „Alles wird gut“. Unerwartet deutlich hat der Kandidat der sozialdemokratisch-kemalistischen Partei CHP am Sonntag gegen Binali Yildirim von der Regierungspartei AKP gewonnen. Yilderim ist nicht irgendwer, er war der letzte amtierende Premierminister, fungierte als Parlamentspräsident und gilt als enger Gefolgsmann von Staats- und AKP-Chef Tayyip Erdogan.

          Und Istanbul ist nicht irgendeine Kommune. Sie ist die größte Stadt der Türkei, die Schnittstelle von Europa und Asien, das wirtschaftliche Herz der Nation. Für das Selbstverständnis der AKP hat die Metropole große Symbolkraft. Die islamisch-konservativen Kräfte regieren hier seit den neunziger Jahren, Erdogans Stern ging auf, als er in seiner Heimatstadt Bürgermeister wurde.

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          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel- und Südosteuropa und Türkei mit Sitz in Wien.

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