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Ausweg aus der Krise : Mehr Flexibilität für den Arbeitsmarkt

  • -Aktualisiert am

Viel los: Wiedereröffnung von Cafés und Restaurants in Frankfurt Bild: Lakuntza, Nerea

Die Arbeitslosigkeit sinkt, aber über den Berg ist der Arbeitsmarkt noch lange nicht. Was jetzt zu tun ist.

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          Sonne, sinkende Infektionszahlen, geöffnete Restaurants: In Deutschland stehen die Zeichen auf Entspannung. Auch am Arbeitsmarkt deutet nach zwei kleineren Dämpfern in den vergangenen Monaten alles darauf hin, dass sich die Lage bessert. Die Arbeitslosigkeit sinkt kräftig, die Zahl der Kurzarbeiter ebenfalls, die Beschäftigung legt zu.

          Über den Berg sei der Arbeitsmarkt damit aber noch lange nicht, warnt Arbeitsagentur-Chef Scheele zu Recht. Weil die Unternehmen sich mit Einstellungen zurückhalten, hat sich die Arbeitslosigkeit verfestigt. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist stark gestiegen und wird nur schwer wieder abzubauen sein. Die Antwort von SPD-Arbeitsminister Heil lautet: mehr Qualifizierung und ein Ausbau des sozialen Arbeitsmarktes.

          Eine andere wäre, die Einstellungsbereitschaft der Betriebe durch mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt zu erhöhen, statt diesem selbst mitten in der Krise noch immer weitere Fesseln anzulegen. SPD, Grüne und Linke aber träumen von einem höheren Mindestlohn, wollen die Zeitarbeit weiter beschränken und befristete Beschäftigung erschweren. Das ist das Gegenteil von dem, was jetzt nötig wäre.

          Britta Beeger
          Redakteurin in der Wirtschaft.

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