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Werner Mussler (wmu.)

Impfstrategie : Nationalismus führt nirgendwohin

  • -Aktualisiert am

Eine Mitarbeiterin mit Mund-Nasen-Schutz bereitet eine Corona-Impfung vor. Bild: dpa

Die EU will den Export von Impfstoff in Drittstaaten künftig kontrollieren. Offensichtlich wächst die Angst vor dem Kontrollverlust, weil sich das Virus nicht in den Griff bekommen lässt.

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          Die EU war so stolz auf ihre „Impfstrategie“. Im Sommer waren sich die Mitgliedstaaten einig, Corona-Impfstoff bei verschiedenen Herstellern für die ganze EU zu bestellen. Mit den Vertragsverhandlungen wurde federführend die EU-Kommission betraut, die Staaten waren beteiligt. Die Verträge mit den Herstellern hat die EU teilweise später abgeschlossen als etwa die Vereinigten Staaten.

          Das hatte den Grund, dass die EU-Verhandler gewissenhafter waren als die Vertreter anderer Länder. Sie wollten sichergehen, dass die Steuerzahler der EU-Staaten nicht für etwaige Nebenwirkungen der Vakzine haften müssen – und sie wollten den Preis drücken.

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