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Förderung vom Bund : Kulturgut Videospiele

Der Test vor Ort wie hier 2019 musste 2020 ausfallen. Bild: dpa

Es ist Zeit, die überkommene Debatte darüber, dass Kinder von zu viel Spielen „viereckige Augen“ bekommen, ad acta zu legen. Auch in der Schule können Videospiele sinnvoll genutzt werden.

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          Videospiele sind ein Kulturgut. Es ist Zeit, die überkommene Debatte darüber, dass Kinder von zu viel Spielen „viereckige Augen“ bekommen, ad acta zu legen. Natürlich kann zu exzessives Spielen negative Auswirkungen haben, aber das gilt für zu exzessives Fernsehen auch. Deshalb ist es richtig, dass Deutschland jetzt in die Förderung von Videospielproduktionen einsteigt – die Produktion von Kinofilmen fördert der Staat schließlich auch mit Millionen. Gerade im Vergleich zu Filmen haben Videospiele dabei den Vorteil, dass sie interaktiv sind.

          Das fördert nicht nur Kompetenzen, die von Nutzen sein können: Wer zum Beispiel schon einmal eine Wirtschaftssimulation gespielt hat, dem fällt es hinterher sicher leichter, auch im echten Leben ein Geschäft zu führen.

          Viele Spiele motivieren auch dazu, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, die man sonst für langweilig gehalten hätte. Das prädestiniert sie zum Einsatz in der Schule, die nicht umsonst ein Schwerpunkt der diesjährigen Gamescom ist. Es gibt zum Beispiel Apps, in denen Schüler für das Lösen von Matheaufgaben Münzen erhalten, die sie dann für kleine Spiele einlösen können.

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

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