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Bauvorhaben und Infrastruktur : Bayern und seine Schwächen

Hinter den Häusern und Kirchen der Innenstadt in München sind am Morgen die Berge sichtbar. Bild: dpa

Bayern steht gut da, doch auch im Freistaat hakt es mancherorts außerordentlich. In München droht gar ein verkehrspolitisches Desaster – das bald womöglich den Vergleich mit dem Berliner Flughafen nicht mehr scheuen muss.

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          Die eigene Regierungsarbeit in gutem Licht erscheinen zu lassen gehört zu den Aufgaben eines Politikers. Markus Söder, seit einem Jahr Ministerpräsident von Bayern, erledigt diesen Teil seines Auftrags mit Eifer. Wo immer der CSU-Politiker auftritt, vergisst er nicht zu erwähnen, dass Bayern bundesweit vorn liege. Ob Bildung oder Wirtschaft, überall könne die gesamte Republik vom südlichen Bundesland lernen. So gut steht es um den Freistaat und seinen Landesvater, dass führende Unionspolitiker Söder gar als Kanzlerkandidat ins Spiel bringen. Er selbst wehrt ab – und macht doch von sich reden. Unvergessen ist sein Sommerinterview, in dem er sagte, Klimaschutz müsse ins Grundgesetz.

          Allerdings sollte Söder, der sich verbal an die Spitze so mancher Bewegung stellt, erkennen, dass auch in Bayern die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Das zeigt sich insbesondere an wichtigen Verkehrs- und Infrastrukturprojekten. Bayern ist Reise- und Urlaubsland. Im Sommer wie im Winter sind seine Autobahnen verstopft.

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