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Kommentar : Gender-Gejammer

  • -Aktualisiert am

Wird gerne übersehen: Zeit mit dem Kind zu verbringen, kann auch Spaß machen. Bild: dpa

Im Klagelied über Gender-Gaps und Verwirklichungschancen gehen ein paar banale Wahrheiten unter. Doch mancher Gleichstellungspolitiker findet die Welt erst gerecht, wenn wirklich jeder einzelne Müllbeutel gemeinsam zur Tonne getragen wird.

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          Es gibt ein paar Dinge in Deutschland, auf die man sich verlassen kann. So reicht die pure Information aus, dass der zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung im Kabinett diskutiert wird, um die Ergebnisse des Berichts treffsicher vorauszusagen. Der Bericht benennt und quantifiziert, was ohnehin schon jeder weiß: Frauen verdienen weniger als Männer, bekommen weniger Rente und leisten mehr unbezahlte Arbeit im Haushalt.

          Das passende Klagelied der seit drei Wochen amtierenden Familienministerin ist ebenso präzise vorhersehbar. Katarina Barley (SPD) findet: „Bei der Verteilung von Belastungen und Chancen zwischen den Geschlechtern geht es in unserer Gesellschaft immer noch ungerecht zu.“ Bis zur Gleichstellung sei „noch viel zu tun“.

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