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Studiengänge „VWL plus X“ : Mehr als nur Scheiben der Wirklichkeit

  • -Aktualisiert am

Studenten verfolgen in einem Hörsaal in Köln eine Vorlesung (Archivfoto). Bild: dpa

Längst muss man sich nicht mehr nur für ein Studium der BWL oder VWL entscheiden. Die Zahl der Kombi-Studiengänge nimmt zu. Was sollten Interessenten und Studierende beachten?

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          Das Sommersemester hat gerade begonnen. Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als eine halbe Million junge Menschen an den Hochschulen in Deutschland ein Studium beginnen. Eine kaum noch zu überblickende Vielfalt mit geschätzt bis zu 20.000 verschiedenen Studiengängen steht zur Auswahl. Von den insgesamt 2,9 Millionen Studenten hat sich fast jeder Zehnte für Betriebswirtschaftslehre (BWL) entschieden, etwa 25.000 studieren Volkswirtschaftslehre (VWL).

          Daneben erobern Mischstudiengänge Raum in der Hochschullandschaft, darunter viel „Wirtschaft plus X“. Ihr Erfolg ist Zeichen immer feiner aufgefächerter Wissenschaftsbereiche. Er zeigt aber den Bedarf an Generalisten, um auf vielfältige Herausforderungen der Gegenwart reagieren zu können. Denn viele Fragen der Zeit – seien es CO2-Steuer, Handelskriege und sogar die „Respektrente“ – haben eines gemeinsam: Sie zeigen die Notwendigkeit für die VWL, über die Grenzen der Disziplin hinauszudenken und aktuelle Fragen aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren.

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