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Kobe Bryant gestorben : Das Imperium der Basketballlegende

Der am Wochenende verunglückte Kobe Bryant (Mitte) während des Börsengangs seiner Investmentgesellschaft im Jahr 2016. Bild: Picture-Alliance

Der verunglückte Kobe Bryant war auch ein erfolgreicher Investor. Eines seiner besten Geschäfte machte er in Deutschland.

          3 Min.

          Als Kobe Bryant im Jahr 2016 bekanntgab, eine Wagniskapitalgesellschaft mitgegründet zu haben, wurde er in einem Interview mit dem Fernsehsender „CNBC“ gefragt, was er am liebsten als sein Vermächtnis sehen würde. Sollten ihn die Menschen als Investor oder als Basketballspieler sehen? Bryant entschied sich ohne jedes Zögern dafür, als Investor in Erinnerung bleiben zu wollen. „Titel kommen und gehen“, sagte er. Als Investor sehe er sich dagegen in der Position, zu etwas Bleibendem beizutragen. „Wenn man wirklich etwas schaffen will, das Generationen überdauert, muss man dabei helfen, die nächste Generation zu inspirieren. Und dann wird die nächste Generation diejenige inspirieren, die nach ihr kommt. So schafft man etwas für die Ewigkeit.“

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Tatsächlich hat sich Bryant, der am Sonntag im Alter von 41 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz starb, nicht nur auf dem Basketballfeld einen Namen gemacht. Schon als aktiver Spieler der Los Angeles Lakers hat er versucht, sein Geld auch außerhalb des Sports gewinnbringend anzulegen. Nach seinem Rücktritt 2016 trat er mehr und mehr als Unternehmer und Investor in Erscheinung, insbesondere mit der Beteiligungsgesellschaft Bryant Stibel. Er gründete sie schon 2013 zusammen mit dem Unternehmer Jeff Stibel, sein Engagement wurde aber erst 2016 publik gemacht. Damals hieß es, die Gesellschaft verfüge über ein Kapital von 100 Millionen Dollar, das von den beiden Gründern beigesteuert worden sei.

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