https://www.faz.net/-gqe-99ub6

Klimawandel : Wem gehört das Wasser?

  • -Aktualisiert am

Zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch nur ein kleiner Bruchteil davon ist Trinkwasser. Bild: Pietro Sutera

Salzwasser gibt es jede Menge, Trinkwasser ist knapp. Staaten ringen mit Staaten, Regionen mit Regionen und Bauern mit Fischern. Der Klimawandel macht alles noch schlimmer.

          13 Min.

          Aus dem Weltall betrachtet, ist die Erde ein blauer Planet. Fast zwei Drittel der Erdkugel sind von Wasser bedeckt, und dennoch ist Wasser knapp. Millionen Menschen leiden unter akutem Wassermangel, viele Landstriche trocknen aus. Wie kann das sein? Das Problem ist, dass die größten Wasserressourcen der Welt aus Salzwasser bestehen. Zum Leben brauchen Mensch und Umwelt jedoch das viel seltenere Süßwasser.

          Rund um die Welt haben zwar immer mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, doch gleichzeitig wächst die Bevölkerung. Immer mehr Menschen müssen sich das vorhandene Wasser teilen, die Ressource wird übernutzt. Wasserforscher haben berechnet, dass das verfügbare Wasser nur für neun Milliarden Menschen reicht – und das auch nur, wenn es vernünftig gemanagt wird. Spätestens in dreißig Jahren, wenn die Weltbevölkerung diese Marke voraussichtlich erreicht, würden die Verteilungskonflikte um das saubere Nass eskalieren. Außerdem sind die Wasserressourcen nicht gleichmäßig verteilt. So gibt es Regionen, in denen Wasser schon immer knapp war, wie etwa rund um Ägypten, und andere, in denen Wasser nahezu unbegrenzt verfügbar ist – wie etwa in Nordeuropa.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Nachtclub in München: Feiern Geimpfte oder Ungeimpfte?

          Corona-Studie : An neun von zehn Ansteckungen ist ein Ungeimpfter beteiligt

          Wissenschaftler der Humboldt-Universität haben die Rolle der Ungeschützten im Infektionsgeschehen untersucht. Demnach ist die Ansteckung innerhalb der Gruppe der Geimpften gering. Maßnahmen sollte man daraus jedoch nicht ableiten.
          Polizeibeamter in Baden-Württemberg

          Belästigung bei Landespolizei : Sexwünsche im Videotelefonat

          Ein ranghoher Polizeibeamter in Baden-Württemberg soll sexuelle Gefügigkeit für Beförderungen verlangt haben. Der Fall bringt auch Innenminister Strobl in Bedrängnis.