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Neues Regierungsgremium bilanziert : Wo es bei der Klimapolitik der Bundesregierung hakt

Eine wichtige klimapolitische Baustelle auf EU-Ebene ist laut Gutachten die Land- und Forstwirtschaft. Bild: dpa

Die Wissenschaftsplattform Klimaschutz legt ihr erstes Jahresgutachten vor. Das Gremium sieht die Pendlerpauschale und Subventionen für Elektrofahrzeuge als falsche finanzielle Anreize – und fordert ihre Abschaffung.

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          Die Bundesregierung muss ihre Klimaschutzpolitik konkreter, kohärenter und zukunftsgerichteter ausgestalten. Dies ist die Quintessenz des ersten Jahresgutachtens des interdisziplinären Expertengremiums Wissenschaftsplattform Klimaschutz, das am Freitag an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger (FDP) und dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Patrick Graichen, übergeben wurde.

          Katja Gelinsky
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin

          „In der mittel- und langfristigen Klimaschutzplanung gibt es weiße Flächen, für die dringend übergreifende, systemische Perspektiven entwickelt werden müssten“, sagte, die Verwaltungsrechts- und Umweltrechtsprofessorin Sabine Schlacke der F.AZ. anlässlich der Vorstellung des Gutachtens. Schlacke führt gemeinsam mit dem Potsdamer Ökonomen und Klimaforscher Ottmar Edenhofer den Lenkungskreis des Gremiums, das die Bundesregierung bei Klimaschutzmaßnahmen und -strategien berät.

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