https://www.faz.net/-gqe-9rbil

Klimapolitik : Unternehmer fordern ein ambitioniertes Klimagesetz

  • -Aktualisiert am

Windkraftanlagen ragen in der Nähe von Alpen-Veen in Nordrhein-Westfalen aus dem Morgennebel. Bild: dpa

Die Erwartungen an die zukünftige Klimapolitik sind in allen Bereichen hoch. Aus Sicht der Unternehmen ist gerade ein Mix aus Ordnungsrecht und Anreizprogrammen nötig.

          3 Min.

          In der Klimapolitik steht der Herbst der Entscheidungen an – wir müssen endlich vom Reden ins Handeln kommen. Das von der Bundesregierung ins Leben gerufene Klimakabinett muss an diesem Freitag den übergeordneten klimapolitischen Rahmen sowie die nötigen Klimaschutzmaßnahmen festlegen, um die Erreichung der Klimaschutzziele im Jahr 2030 zu gewährleisten. Uns allen ist klar, dass das keine einfache Aufgabe ist, doch Gesellschaft und Wirtschaft benötigen jetzt einen langfristigen und sicheren Fahrplan.

          Die zivilgesellschaftliche Öffentlichkeit, angeführt durch die Demonstrationen der Fridays-for-Future-Bewegung, wird sich mit einem kraftlosen Klimaschutzgesetz nicht zufriedengeben. Und Unternehmer brauchen jetzt verlässliche Rahmenbedingungen, um die Transformation zu einer emissionsarmen Wirtschaft anzuschieben.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          In Wismar entsteht das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Doch jetzt sind die MV Werften pleite.

          Kreuzfahrt-Tourismus : Traumschiffe in Not

          Klimakrise, Insolvenzen wie die der MV-Werften in Rostock und die Pandemie: War es das mit dem Kreuzfahrt-Boom? Die Branche steht vor existenzbedrohenden Herausforderungen.
          Russische Soldaten nehmen an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii in Rostow am Don teil.

          Krise mit Russland : Nach der Ukraine ist Europa dran

          Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.

          Novak Djokovics Ausweisung : Schluss mit dem Ego

          Nach dem Entzug des australischen Visums für den serbischen Tennis-Star bleibt zwar ein schaler Nachgeschmack, aber für den eigenen Schaden ist er, wohl auch entsetzlich schlecht beraten, selbst verantwortlich.