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Wenig Nutzen, hohe Kosten : Wie Klimaklagen den Armen schaden

  • -Aktualisiert am

Kohlekraftwerk Mehrum im Landkreis Peine Bild: dpa

Wohlmeinende Aktivisten versuchen, den Klimaschutz auf Kosten aller anderen erstrebenswerten Ziele zu erzwingen. Doch dabei vergessen sie die Armen auf der ganzen Welt. Ein Gastbeitrag.

          4 Min.

          Trotz großer Sorgen um das Klima sind die meisten Wähler nicht bereit, die Billionen Euro auszugeben, die nötig wären, um Emissionen drastisch zu senken. Deshalb verfolgen Klimaschützer eine neue Strategie: Klimapolitik durch Gerichte zu erzwingen. Weltweit zählen die Vereinten Nationen (UN) mindestens 1550 solcher Klimaklagen in 38 Ländern – oft von jungen Menschen eingereicht, die sich auf die Angst um ihre Zukunft berufen. Leider untergraben solche Fälle die Demokratie, schaden den Armen und halten uns von intelligenteren Wegen zur Lösung des Klimaproblems ab.

          Seit Beginn internationaler Klimaverhandlungen war es schwer, Regierungen zu großen Versprechen zu zwingen, geschweige denn, diese einzuhalten. Die Vereinten Nationen schätzten kurz vor der Covid-Pandemie, dass sich die tatsächlichen globalen Emissionen trotz immenser Klimaanstrengungen nicht unterscheiden von denen einer Welt ohne Klimapolitik.

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