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Stromausfall in Texas : Auf Gas und Erneuerbare war kein Verlass

Eiskammer Texas: Gas wurde zum Heizen verwendet – nicht für die Stromerzeugung. Bild: Bloomberg

Texas’ Energiekrise ruft die banale Erkenntnis in Erinnerung, wie wichtig es ist, dass Strom auch bei extremen Wetterlagen fließt. Drei Faktoren spielten offenbar die zentrale Rolle. Was heißt das für die Energiewende?

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          Auf Stürme sind Texaner eingestellt, auf Hochwasser und auf Hitzephasen ebenso. Aber die polare Kälte, die Texas und große Teile der Vereinigten Staaten seit einigen Tagen im Griff hat, trifft die Familien ebenso unvorbereitet wie die Energieversorger, die Netzregulierer und die Regierungsstellen.

          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Am Donnerstag waren immer noch mehr als zwei Millionen Haushalte ohne Strom, einige davon seit Sonntag. Jetzt wird auch noch das Wasser knapp. Viele Familien hatten die Wasserhähne leicht geöffnet, um durch das fließende Wasser Rohrbrüche und gefrorene Leitungen zu verhindern. Mehr als 20 Menschen sind gestorben, einige an Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Sie haben offenbar Holzkohle in schlecht belüfteten Kaminen verbrannt, um ihre Wohnungen warm zu halten.

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