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Energieversorgung : Der schwierige Ausstieg aus der Braunkohle

Schaufelradbagger arbeiten im Tagebau Garzweiler – das Dorf Lützerath soll dem Braunkohletagebau dort weichen. Bild: dpa

Bund und Land verständigen sich mit dem Energieversorger RWE über ein früheres Ende der Braunkohleverstromung. Aber vorher wird noch eine größere Menge des Energieträgers verfeuert.

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          In der Energiekrise sieht es so aus, als ob der Klimaschutz zugunsten der Versorgungssicherheit zurücktreten muss. Weil Russland seine Gaslieferungen eingestellt hat, werden verstärkt andere fossile Träger wie Stein-, Braunkohle oder Erdöl herangezogen, deren Kohlendioxidbilanz viel schlechter ist.

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Um dennoch die Klimaziele einzuhalten, haben der Bund, Nordrhein-Westfalen und der Energiekonzern RWE am Dienstag eine Vereinbarung zum vorzeitigen Kohleausstieg geschlossen. Demnach zieht sich RWE bis 2030 komplett aus der Braunkohleverstromung zurück, nicht erst 2038, wie bisher vorgesehen. Das betrifft drei Blöcke im Rheinland mit jeweils 1000 Megawatt (MW) Leistung. Alle anderen 13 RWE-Anlagen gehen ohnehin spätestens 2030 vom Netz oder sind es schon.

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