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Rückbau von Windrädern : Makel in der Landschaft

Wo sich das Schaf mit den WIndrädern die Kulisse teilen muss: ein Deich in Schleswig-Holstein Bild: dpa

Auch in der Windindustrie ist nicht alles grün, was glänzt. Beim Rückbau und Recycling ist der Weg zur rundum intakten Kreislaufwirtschaft noch weit. Nächster Teil unserer Nachhaltigkeitsbeilage.

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          Mit der neuzeitlichen Holländerwindmühle haben heutige Windkraftanlagen nur noch wenig gemein. Höhen von 250 Metern sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, was die auf 203 Meter gelegene Aussichtsetage des Berliner Fernsehturms deutlich übersteigt. Auch anhand der Komponenten zeigt sich der Fortschritt: Längst sind an die Stelle von Mühlenflügeln aus Holz tonnenschwere Rotorblätter aus Verbundwerkstoffen wie Kohlefasern getreten.

          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Diese Hochindustrialisierung der Windkraft schafft neue Probleme. Denn auch hier gilt: Wirklich nachhaltig sind Anlagen nur, wenn ihre Komponenten langlebig verwendet oder zumindest ökologisch einwandfrei recycelt werden. Das ist bislang nicht durchweg der Fall. Von einer intakten Kreislaufwirtschaft sind die Leuchttürme der Energiewende noch entfernt.

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