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Natürlicher Klimaschutz : Moore brauchen die Wirtschaft

Wiedervernässte ehemalige Torfabbauflächen im südholsteinischen Quickborn im Landschaftsschutzgebiet Himmelmoor dienen als CO2-Senke. Bild: dpa

Klima- und Naturschutz gehören zusammen. Das ist die Grundidee des Natürlichen Klimaschutzes. Moore, Gewässer und Wälder sollen Folgen des Klimawandels abfedern. Realisieren lässt sie sich nur mit Hilfe der Wirtschaft.

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          Bis vor Kurzem wusste außerhalb von Fachkreisen kaum jemand etwas mit dem Begriff Natürlicher Klimaschutz anzufangen. Dabei weisen Wissenschaftler schon seit Langem auf die Bedeutung einer intakten Natur für den Klimaschutz hin. Klima- und Naturschutz müssen zusammengedacht und -gebracht werden. Das ist die Grundidee des Natürlichen Klimaschutzes.

          Katja Gelinsky
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin

          In der Politik fand sie jedoch bislang wenig Gehör. Allmählich ändert sich das, denn auch hierzulande häufen sich Ereignisse, die den unheilvollen Zusammenhang von Klima- und Naturveränderungen spürbar werden lassen. Vergangenes Jahr waren es die Fluten an Ahr und Erft. Diesen Sommer sind es Hitze und Dürre. Waldbrände, Wasserrationierungen in einigen Regionen des Landes und Einschränkungen der Binnenschifffahrt wegen niedriger Pegelstände machen deutlich: Im Kampf gegen den Klimawandel darf der Schutz der Natur nicht vernachlässigt werden. Im Gegenteil: Die Natur wird in der Klimakrise als Helferin gebraucht.

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