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Was taugen Klimaverträge? : Die Fabrik wird grün, der Staat zahlt

Chemiefabrik von Wacker in Sachsen. Bild: dpa

Klimaverträge gelten als neue Wunderwaffe für den Klimaschutz in der Industrie. Doch den Staat könnten sie Milliarden kosten – nicht nur deshalb sind sie politisch ein heißes Eisen.

          7 Min.

          Wenn es um den Klimaschutz geht, dann ist das Unternehmen von Christian Hartel Teil der Lösung und Teil des Problems in einem. Einerseits ist der von ihm geführte Münchner Chemiekonzern Wacker der weltgrößte Hersteller von Polysilicium, einem wichtigen Rohstoff für die Fertigung von Solarzellen. Ohne Wacker keine Photovoltaik­anlagen auf den Dächern.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Andererseits ist die Chemieindustrie einer der schwierigen Fälle beim Klimaschutz: Sie zählt zu den Grundstoffindustrien mit hohem Energieverbrauch – und entsprechend gro­ßem CO2-Fußabdruck. 70 Prozent al­ler industriellen Treibhausgasemissionen entfallen auf nur eine Handvoll von Wirtschaftszweigen, wie die Stahl-, Zement- und eben die Chemieindustrie.

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