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Afrika-Beauftragter Nooke : „Ich will nicht, dass Amerika und China Afrika unter sich aufteilen“

Der Afrika-Beauftragte der Bundeskanzlerin Günter Nooke Bild: Imago

Jeder Arbeitsplatz in Afrika ist eine Familie weniger, die migrieren muss – sagt Günter Nooke, der Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin. Die Produktion von grünem Wasserstoff in Kongo liege daher im europäischen Interesse.

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          Herr Nooke, grüner Wasserstoff gilt als großer Hoffnungsträger für die Energiewende, Sie selbst kämpfen für eine Partnerschaft mit der Demokratischen Republik Kongo. Warum sollte hier verbrauchter Wasserstoff künftig ausgerechnet in Afrika produziert werden?

          Manfred Schäfers
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Es muss darum gehen, Afrika im 21. Jahrhundert in internationale Wertschöpfungsketten einzubinden und eine nachholende Industrialisierung anzustoßen. T-Shirts werden in Laos und Bangladesch so preiswert hergestellt, das wird Afrika nicht toppen – dafür ist die Produktivität viel zu gering und ist die Infrastruktur zu wenig ausgebaut. Für die CO2-freie Wirtschaft, die wir alle proklamieren, hat Afrika hingegen eine ganze Menge zu bieten.

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