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Atomausstieg : „Deutschland steuert in eine unglückliche Situation“

Dampf kommt aus dem Kühlturm von Block 2 des Kernkraftwerks Neckarwestheim, daneben sind Block 1 (links) und Block 2 (rechts) des Atomkraftwerks zu sehen. Bild: dpa

Der Generaldirektor der globalen Kernenergie-Behörde bedauert den deutschen Atomausstieg. Global gesehen sei die einzige Frage, welche Art von Reaktoren künftig gebaut werden.

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          Herr Magwood, zur Stunde diskutieren 40 Staaten über die richtige Klimapolitik. Deutschland steigt bis Ende nächsten Jahres endgültig aus der Kernenergie aus, strebt aber nach schneller CO2-Neutralität. Ist das ein Widerspruch?

          Christoph Schäfer
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und Finanzen Online.
          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Die Energieversorgung ist ein komplexes Feld, jedes Land sollte seine eigenen Entscheidungen treffen. Manche bauen Kernkraftwerke, andere fahren sie herunter. Deutschland erzeugt viel Strom aus erneuerbaren Energien. Das ist ein Experiment und wir werden genau beobachten, ob es funktioniert. Ihre Frage lässt sich in zehn Jahren besser beantworten als jetzt.

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