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Griechenlands Feuer-Bilanz : Große Schäden, aber wenige Tote

Das frühere Königsschloss Tatoi bei Athen sollte eine Touristenattraktion werden. Doch Schloss, Wälder und Kunstschätze sind nun verbrannt. Bild: Imago

1000 Quadratkilometer Wald sind in Griechenland verbrannt. Nachdem die Feuer unter Kontrolle sind, zeigt sich das wirtschaftliche Ausmaß der Katastrophe. Doch eine gute Nachricht gibt es.

          3 Min.

          Mehr als 1000 Quadratkilometer Waldfläche sowie 300 Häuser sind bisher in Griechenland verbrannt, rund 1000 Häuser wurden mehr oder weniger schwer beschädigt. Allein aus der Region Attika, rund um Athen, wird berichtet, dass 51 Betriebe, vom Restaurant über Bäcker bis zum Autohändler, nicht weiterarbeiten können.

          Tobias Piller
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Am schlimmsten war es in diesem Jahr auf Griechenlands zweitgrößter Insel Euböa, die östlich von Athen und Attika liegt. 180 Kilometer lang und geprägt von kleinen Touristenzielen sowie der Produktion von Honig und Retsina, verbrannten dort rund 500 Quadratkilometer, etwa ein Siebtel der Fläche der gesamten Insel. Offiziell zählt Euböa 200.000 Einwohner. Darunter dürften aber auch viele sein, die dort eigentlich nur ein Wochenendhaus haben und in der vier Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Athen arbeiten. Für die Athener ist Euböa attraktiv, weil man über zwei Brücken auf die Insel fahren kann und nicht auf Fährdienste angewiesen ist.

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