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Moderne Betriebswirtschaft : BASF und Henkel stemmen Klima-Kraftakt

  • -Aktualisiert am

Energieintensiv: Die Steamcracker-Anlage für die Aufspaltung von Rohbenzin auf dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen ist so groß wie 13 Fußballfelder. Bild: BASF SE

Die Dax-Unternehmen BASF und Henkel wollen klimaneutral werden. Dafür greifen sie auf allen Ebenen der Wertschöpfung ein – von der Fabrik bis zu den Produkten. Was sich dadurch alles ändern muss, haben unsere Gastautoren in einer Fallstudie untersucht.

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          Die Europäische Union strebt in der internationalen Klimapolitik eine Führungsrolle an und hat mit dem „Green Deal“ ein ehrgeiziges Programm vorgelegt, mit dem Ziel, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Das führt dazu, dass Unternehmen ihre Produktion und Organisation sowohl in den strategischen Linien als auch in den Details komplett neu ordnen müssen. Um genauer zu verstehen, wie die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft konkret in die Praxis umgesetzt werden kann, haben die Autoren dieses Gastbeitrags in einer Fallstudie zwei der größten deutschen Industrieunternehmen untersucht – BASF und Henkel.

          Als Unternehmen der Chemieindustrie sind sie in auf­einanderfolgenden Stufen der Wertschöpfungskette aktiv. Die Chemieindustrie ist aufgrund energieintensiver Prozesse und wegen ihrer Abhängigkeit von fossilen Grundstoffen wie Öl oder Gas stark von der Klimatransformation betroffen. Zu­gleich ist sie, neben der ebenfalls stark be­troffenen Automobilindustrie und dem Maschinenbau, einer der wichtigsten Sektoren der deutschen Wirtschaft.

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