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Annalena Baerbock im Gespräch : „Wir dürfen uns China nicht ausliefern“

Auf Wahlkampftour: In Duisburg lässt sich Annalena Baerbock, 40, in einer Skulptur aus Stahl fotografieren. Bild: Stefan Finger

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock spricht darüber, wie Deutschland im Wettlauf der Industriestandorte bestehen kann, über eine härtere Gangart in der Handelspolitik – und einen Finanzminister als Klimaschützer.

          7 Min.

          Frau Baerbock, wird es im Jahr 2050 in Deutschland noch Industrie geben?

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Na klar. Eine Industrie auf der Höhe der Zeit: klimaneutral, digitalisiert und mit Sprung-Innovationen, die wir heute noch gar nicht kennen.

          Gibt es dann noch eine Autoindustrie?

          Natürlich. In 30 Jahren werden wir auch noch Auto fahren – aber anders. Leiser, sauberer, wahrscheinlich weitgehend automatisiert und damit effizienter. Damit diese Autos auch in Zukunft in Deutschland produziert werden, müssen wir heute die Weichen stellen.

          Um Elektroautos zu bauen, braucht man weniger Beschäftigte. Was heißt das für die Jobs?

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