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20 Jahre EEG : So hat Deutschland den Ökostrom groß gemacht

Windräder in Niedersachsen: Die Ökostromförderung nach dem EEG ist und bleibt umstritten. Bild: dpa

Die Ökostromförderung nach dem EEG wird heute 20 Jahre alt. Sie hat einen dreistelligen Milliardenbetrag gekostet. Wie fällt die Bilanz aus?

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          Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) feiert in diesen Tagen sein 20-jähriges Jubiläum. Dabei hätte nicht viel gefehlt, und die berüchtigte Ökostromsubvention wäre vier Jahre nach ihrer Einführung gleich wieder kassiert worden. Schon damals stritten Ökonomen erbittert um Sinn und Unsinn der milliardenschweren Förderzusagen. Befürworter verteidigten das EEG mit dem Argument, die Stromerzeugung aus Windrädern oder den aus der Raumfahrt stammenden Solarzellen ließe sich so schnell zur Marktreife entwickeln – schneller, als es der reine Markt je zu schaffen vermocht hätte.

          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Dagegen sprach der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums noch im März 2004 von einem „ökologisch nutzlosen, aber volkswirtschaftlich teuren Instrument“, das mit der bevorstehenden Einführung des europäischen Handels mit Emissionsrechten „konsequenterweise abgeschafft werden“ müsse. Die Begründung: Eine Bepreisung des Kohlendioxid-Ausstoßes durch Zertifikate sei Anreiz genug für die Energiewirtschaft, sich von Kohle, Öl und Gas loszusagen, das EEG also überflüssig bis kontraproduktiv.

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