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Offshore-Windparks : Die schwimmenden Riesen

Die nachfolgende Generation von Windräder wie die des Offshore-Windparks „Nordsee 1“ werden wohl nicht mehr im Boden verankert sein – sondern schwimmen. Bild: dpa

Bislang sind Offshore-Windräder fest im Meeresgrund vor den Küsten verankert. Eine neue Generation aber soll schwimmen und auf hoher See treiben können – und Stürme zur Stromerzeugung nutzen.

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          Es ist nicht lange her, da galt die Idee bestenfalls als Zukunftsmusik: tonnenschwere und riesengroße Windräder, die weit vor der Küste mitten im Meer schwimmen, statt auf einem starr und fest im Grund verankerten Fundament zu stehen. Selbst für visionäre Fachleute galt die Idee als schwer realisierbar. Heute aber ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass der Einsatz auf breiter Front in greifbare Nähe gerückt ist.

          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Erste kommerzielle Projekte werden schon umgesetzt, was Unternehmen und Wissenschaftler darin bestätigt, Unterbauten, Türme und Turbinen mit Hochdruck weiterzuentwickeln. „Das Potential dieser Technologie ist riesig“, sagt Frank Adam, Leiter einer Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Windenergietechnik der Universität Rostock. „Schwimmende Windparks können einen großen Beitrag leisten, um die Welt mit sauberer Energie zu versorgen.“

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