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Deutsche Wasserstoff-Strategie : Es geht kaum voran

Stahlwerk von Thyssenkrupp in Duisburg Bild: ddp

Vor einem Jahr hat die Bundesregierung ihre milliardenschwere Wasserstoff-Offensive verkündet. Die Erfolge sind bisher überschaubar.

          7 Min.

          Die Ansage von Peter Altmaier klingt vertraut. „Wir wollen bei Wasserstofftechnologien die Nummer eins in der Welt werden“, sagt der Bundeswirtschaftsminister am Freitagmorgen. Nahezu wortgleich hat der CDU-Politiker schon vor einem Jahr das energie- und klimapolitische Großprojekt angekündigt, um das es auch jetzt wieder geht: Es war der 10. Juni 2020, als Altmaier in Berlin mit großem Trommelwirbel und nach quälend langen internen Verhandlungen die „nationale Wasserstoffstrategie“ für Deutschland vorstellte.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Jetzt legt der Minister nach. Insgesamt 62 deutsche Projekte sollen als Teile einer europäischen Wasserstoff-Allianz gefördert werden, vom Stahlwerk bis zur Wasserstoff-Tankstelle. 8 Milliarden Euro stellen Bund und Länder dafür bereit. Der Großteil stammt aus dem im vergangenen Jahr angekündigten Wasserstoff-Förderpaket. Doch es werden auch neue Mittel lockergemacht. „Wir machen damit einen großen Schritt zur Klimaneutralität unserer Wirtschaft“, verspricht Altmaier.

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