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Weinlese geht zu Ende : „Der Klimawandel hat auch Vorteile“

  • -Aktualisiert am

Lesehelfer ernten die Riesling-Spätlese in der Lage Berg Rottland des Weinguts Adolf Störzel in Rüdesheim. Bild: Frank Röth

Zählen die Winzer zu den Gewinnern des Klimawandels? Ein junger Weinbauer blickt trotz Herausforderungen positiv in die Zukunft.

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          Der Himmel über Rüdesheim am Rhein ist wolkenverhangen, nur hier und da blitzt ein wenig Blau hervor. Die ersten Blätter der Reben färben sich gelb, es weht ein kühler Herbstwind. Ein Erntehelfer schleppt sich durch die Weinreihen den Berg hinauf. Auf seinem Rücken trägt er eine große grüne Tonne, bis zum Rand gefüllt mit goldgelben Trauben.

          Svea Junge

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Es ist der letzte Tag, an dem die Helfer hier die reifen Trauben für die Riesling-Spätlese von den Reben schneiden. Dass die Ernte in diesem Jahr schon Mitte Oktober endet, ist keineswegs normal, erklärt Winzer Benedikt Störzel vom Weingut Adolf Störzel. „Früher hat die Lese jetzt erst begonnen. Inzwischen müssen wir immer früher starten“, sagt er. Schuld sei der Klimawandel, denn durch die warmen Temperaturen bis in den September hinein reiften die Trauben schneller.

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