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Verbot ab 2026 : Was hat die Ölheizung bloß falsch gemacht?

  • -Aktualisiert am

Über eine Zapfpistole wird ein Mehrfamilienhaus mit Heizöl betankt. Bild: dpa

Die Regierung will den Einbau von Ölheizungen verbieten. Hausbesitzer sollen klimafreundlicher heizen und CO2 einsparen. Aber auch andere Heizungen haben Nachteile.

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          Die alte Ölheizung ist der neue Feind: In der Klimadebatte haben sie schon viele Umweltschützer als Gegner ausgemacht. So soll die Ölheizung raus aus dem Keller. Damit das auch jeder Hausbesitzer begreift, wird der Einbau vom Jahr 2026 an verboten. Das hat das Kabinett der Bundesregierung am Mittwoch mit einigen Ausnahmen beschlossen. Gleichzeitig ist für die Umweltfreundlichkeit eine Kompensation als Gegenleistung vorgesehen. Wer eine alte Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell ersetzen lässt, soll eine „attraktive Austauschprämie“ bekommen.

          Jan Hauser

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Was hat die Ölheizung bloß falsch gemacht? Hier ist der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) höher als bei anderen Heizsystemen. Da Deutschland die Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen senken will, kommt es dafür auch auf den heimischen Energiebedarf an – und dort vor allem auf die Erwärmung der eigenen vier Wände. Die Gebäude kamen im vergangenen Jahr so auf Treibhausgasemissionen von 117 Millionen Tonnen CO2 und Deutschland insgesamt auf 869 Millionen Tonnen CO2. Die Bundesregierung will diese CO2-Emissionen bis 2030 um etwa ein Drittel senken.

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