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Ökostrom : Orkan „Sabine“ lässt Windräder auf Rekordniveau produzieren

  • Aktualisiert am

Sturmfest. Windkraftanlagen in der Nordsee Bild: dpa

So ein Sturm hat auch sein Gutes: Der Wind des Orkantiefs „Sabine“ stärkt den Anteil Erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung.

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          Das Orkantief „Sabine“ hat die Windräder in Deutschland auf Hochtouren gebracht. Zeitweise habe allein die Windenergie fast drei Viertel des deutschen Strombedarfs gedeckt, teilte der Bundesverband Windenergie am Mittwoch unter Berufung auf Daten des Netzbetreibers Tennet mit.

          Bis zu 43,7 Gigawatt Strom seien in den Hochzeiten von „Sabine“ ins Netz eingespeist worden. Beflügelt durch den Sturm habe die Windenergie bislang im Februar mit 43 Prozent fast die Hälfte des Stroms in Deutschland erzeugt und damit so viel wie sämtliche Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke zusammen.

          Auch die Stromnetze seien in der Zeit des Orkans trotz der extremen Einspeisung stabil geblieben. Die wenigen Ausfälle sind nach Angaben des Verbandes vor allem auf beschädigte Leitungen etwa durch umgestürzte Bäume zurückzuführen.

          Ganz überraschend kommt die Nachricht nicht: Der Bundesverband Erneuerbare Energien BEE in Berlin hatte Anfang Januar mitgeteilt, dass intensivere Sonneneinstrahlungen und stärkerer Wind dafür gesorgt hatten, dass aus alternativen Energieträgern 2019 erstmals mehr Strom erzeugt wurde als aus Kohle- und Kernkraftwerken zusammen.

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