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Energiegemeinschaften : Gelingt Wien die Energiewende besser?

Der Schlegeis Stausee in Österreich: Auch Wasserkraft soll ausgebaut werden. Bild: Getty

Windräder und Stromleitungen sind auch in Österreich umstritten. Energiegemeinschaften sollen jetzt die Akzeptanz des Ökostroms fördern. Manch einer sieht die Versorgungssicherheit gefährdet.

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          Die Bekämpfung der Corona-Pandemie hat auch in Österreich das Regierungshandeln über Monate bestimmt. Doch jetzt, zehn Monate nach ihrem Start, macht die türkis-grüne Regierung sich an die Umsetzung der ersten großen Projekte ihres Koalitionsvertrages. Allen voran die Energie- und Klimapolitik. Sie ist auch den Grünen im Alpenland ein Herzensanliegen – wie die Bürgerbeteiligung, der die grüne Energieministerin Leonore Gewessler damit eine Bresche schlagen will. Gelingt Österreich, was Deutschland in vielen Jahren der Suche nach mehr Akzeptanz beim Bau von Windrädern und Stromleitungen nicht gelungen ist?

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          „Wenn Bürger selbst Strom erzeugen, verbrauchen und mit anderen teilen können, bedeutet das viel für die gesellschaftliche Akzeptanz dieses Großprojektes“, sagt Gewessler im Gespräch mit der F.A.Z. Mehrfach lobt sie ihren Ansatz als mutig. „Mir war bei den Energiegemeinschaften wichtig, einen mutigen Ansatz zu wählen und neben lokalen auch regionale Gemeinschaften zuzulassen.“

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