https://www.faz.net/-gqe-a0lv5
Bildbeschreibung einblenden

Energiekonzerne im Klimawandel : Der Ölwechsel

Ölplattform in der Nordsee. Bild: dpa

BP und Shell schreiben zweistellige Milliardenbeträge auf Ölfelder und Raffinerien ab - auch wegen des Klimaschutzes. Was wird übrig bleiben von den Ölriesen?

          5 Min.

          Bernard Looney ist ein Manager, der es eilig hat. Noch keine Woche war der 49 Jahre Ire als neuer Chef des britischen Ölkonzerns BP im Amt, als er im Februar eine Ankündigung mit Signalwirkung machte: Bis Mitte des Jahrhunderts werde BP vollständig klimaneutral sein – und dabei sollen auch die CO2-Emissionen mitgerechnet werden, die beim Verbrauch der Produkte des Ölkonzerns entstehen. „Ich hab’s kapiert“, sagte Looney. „Die Welt hat ein Kohlenstoff-Budget. Es ist endlich, und es geht schnell zur Neige.“

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Kein anderer unter den Weltmarktführern im Ölgeschäft hat bisher derart unmissverständlich das nahende Ende des Erdölzeitalters ausgerufen wie BP. Zwar haben auch andere Ölkonzerne angekündigt, ihren CO2-Fußabdruck zu schrumpfen. Aber ein Null-Kohlenstoff-Ziel – das hat sich bisher noch keiner von ihnen vorgenommen. BP sucht nicht weniger als einen neuen Daseinszweck.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Aus der Luft sind der niedrige Wasserstand des Lake Powell und der „Badewannen-Ring“ gut zu erkennen.

          Grand Canyon : See ohne Wiederkehr

          Dürre setzt dem Lake Powell oberhalb des Grand Canyon zu: Millionen Touristen bleiben auf dem Trockenen. Hausbootsbesitzer sollen ihre Boote vom Wasser holen, solange das noch möglich ist.
          Am 17. Juli in Erftstadt: Armin Laschet ist lachend zu sehen, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Pressestatement gibt.

          Laschet und die Flut : Das Lachen des Landesvaters

          Als das Wasser kam, wollte der Kanzlerkandidat der Union helfen, zuhören – und vielleicht auch Wahlkampf treiben. Dann wuchs der Druck und alles kam anders.
          Liebe Bürger*innen: Das Wahlprogramm der Grünen benutzt konsequent Genderformen mit Genderstern.

          Gendern im Wahlprogramm : Zwangsbeglückung der Sprachgemeinschaft

          Aus den Bürgern werden die Bürger*innen: Das Wahlprogramm der Grünen benutzt konsequent Genderformen mit Genderstern – dabei lehnt die Mehrheit der Deutschen das „Gendern“ ab. Ein Gastbeitrag.