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Klimaschutz : Grönland kündigt Verbot der Ölförderung an

  • Aktualisiert am

Eisbergfeld in Grönland Bild: dpa

Die Entscheidung sei im Interesse der Natur und des Klimaschutzes getroffen worden, heißt es in einer Erklärung. Die Ölförderung in Grönland war allerdings schon in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten.

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          Grönland hat ein Verbot der Ölförderung auf seinem riesigen Gebiet in der Arktis angekündigt. Die Regionalregierung in dem dänischen Selbstverwaltungsgebiet „hat beschlossen, die derzeitige Ölstrategie auszusetzen und die zukünftige Ölförderung in Grönland zu stoppen“, hieß es in einer am Donnerstagabend in Nuuk veröffentlichten Erklärung. Diese Entscheidung sei im Interesse der Natur, der Fischerei und des Klimaschutzes auf der Insel getroffen worden.

          Während in anderen Teilen der Arktis große Ölprojekte in Gang sind oder entwickelt werden, war die Ölförderung in Grönland in den vergangenen Jahren bereits ins Stocken geraten. Die Entscheidung der Autonomieverwaltung gilt daher weitestgehend als symbolisch.

          Nach Angaben der Regionalregierung in Nuuk zeigt eine ökonomische Analyse eine geringe Rentabilität bei der Ölförderung. Die Renditen seien „tatsächlich nur halb so hoch, wie von Ölgesellschaften erwartet“.

          Gemäß ihrem Wahlversprechen berät die neue Regionalregierung derzeit auch über einen Gesetzentwurf, der die Uranförderung und den -abbau auf der Insel verbieten soll. Obwohl die Insel eine starke Fischereiindustrie hat, ist das arktische Territorium weitgehend von dänischen Subventionen abhängig.

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