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In den nächsten zehn Jahren : Griechenland will 44 Milliarden Euro für grüne Energie ausgeben

  • Aktualisiert am

Solarpanelen vor dem Kohlekraftwerk Agios Dimitrios 550 Kilometer nördlich von Athen Bild: AFP

Das Mittelmeerland will bis zum Jahr 2027 sämtliche Kohlekraftwerke schließen und den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix deutlich steigern.

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          Griechenland will in den nächsten zehn Jahren rund 44 Milliarden Euro in den Wechsel zu erneuerbaren Energien stecken. Die Investitionen sollen vor allem aus öffentlichen Geldern sowie mit Mitteln der EU gestemmt werden, wie die Regierung in Athen am Donnerstag mitteilte. Auch sonstige ausländische Investitionen seien eingeplant.

          Das Mittelmeerland will den Angaben zufolge in den kommenden acht Jahren sämtliche Kohlekraftwerke schließen. Bis dahin soll der Anteil von Wind-, Sonnen- und Wasserkraft auf mindestens 35 Prozent erhöht werden. Im Jahr 2016 waren es 15 Prozent. Rund zwei Milliarden Euro sind bis 2030 für die Bewältigung von Naturkatastrophen eingeplant, die auf den Klimawandel zurückgeführt werden.

          „Der Klimawandel ist da und wir bekommen die Folgen täglich zu spüren“, sagte Umwelt- und Energieminister Kostis Hatzidakis vor Journalisten. Erst in dieser Woche starben bei Überflutungen drei Menschen. Auch kommt es in Griechenland immer wieder zu Waldbränden. Im Juli 2018 wurden über 100 Menschen getötet, als sich die Flammen durch ein Küstendorf fraßen.

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