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Müllmission : Wie Europa im Weltall aufräumt

Eine ANimation des Geräts, dass Weltraum-Müll abschleppen soll. Bild: AFP

Die ESA vergibt erstmals einen Auftrag für einen Abschlepp-Satelliten, um Schrott im All zu beseitigen. Die Mission soll Schule machen, doch es gibt viel zu tun. Umweltbewusstsein ist im Weltraum noch nicht angekommen.

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          Nicht nur auf der Erde gibt es zu viel Müll, auch im Weltraum machen ausrangierte Satelliten und zurückgelassene Teile aller möglichen Missionen zunehmend Sorgen. Daher hat die europäische Raumfahrtagentur ESA nun den ersten Vertrag überhaupt zum Aufräumen von Weltraum-Müll unterzeichnet.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Bedenken entstehen vor allem durch mögliche Zusammenstöße, welche die teuren Geräte im All zerstören können. Zudem ist das Ziel ein grundsätzlich umweltfreundliches Verhalten im All. Die ESA hat daher das Schweizer Startup-Unternehmen Clear Space damit beauftragt, im Jahr 2025 ein 112 Kilogramm schweres Teil einer europäischen Trägerrakete Richtung Erdatmosphäre zu ziehen, wo es schrittweise verglüht.

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