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Mehr Trassen für Netzausbau : „Nicht in allen Regionen willkommen“

Bauarbeiter stehen auf einer Baustelle vor einem Mehrfachpflug zur Verlegung von Drehstromerdkabeln. Bild: dpa

Der Bundestag und die Netzbetreiber erweitern die Pläne für neue Stromleitungen. Dabei kommen schon die laufenden Projekte nur schleppend voran.

          5 Min.

          Für den Bundeswirtschaftsminister sind neue Stromleitungen ein „Schlüsselelement für den Erfolg der Energiewende“, andere wehren sich gegen „Monstertrassen“ und sehen das Heil in einer dezentralen Energieversorgung: Die Planungen für die Stromnetze entzweien seit Jahren die Republik.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Niklas Záboji

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dennoch geht es nun in die nächste Ausbauphase. Der Bundestag hat eine weitere Nord-Süd-Stromautobahn und viele Hundert Kilometer regionaler Verbindungen neu in das Bundesbedarfsplangesetz aufgenommen. Damit können die Netzbetreiber jetzt auch diese zusätzlichen, auf die Jahre bis 2030 angelegten Vorhaben in Angriff nehmen. Das neue Plangesetz, gegen das nur die Linke und die AfD gestimmt haben, soll im Frühjahr in Kraft treten. Es berücksichtigt zum ersten Mal das erhöhte Ziel der Regierung für den Ökoanteil am Stromverbrauch, der bis 2030 auf mindestens 65 Prozent steigen soll.

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