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Energiewende : Die flüchtigen Wasserstoff-Träume

  • -Aktualisiert am

Ein Mann hält den Zapfhahn einer Wasserstoffzapfsäule an den Stutzen eines Wasserstoffautos. Bild: dpa

Auf dem Weg in ein CO2-neutrales Leben ist Wasserstoff der große Hoffnungsträger. Die Technik zu seiner Produktion funktioniert – doch Probleme bleiben.

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          Alte Karpfen wissen: Wenn ein Wurm verführerisch im Wasser zappelt, ist Vorsicht angebracht – es könnte ein Haken dran sein. Denn manches deucht zu schön, um wahr zu sein. Das ist es dann oft auch nicht, zum Beispiel in der Energiepolitik. Derzeit stürzt sich jeder auf den Wasserstoff, es gibt teure Programme zuhauf und eine unübersichtliche Zahl wissenschaftlicher Projekte; alles zusammen dient nur einem Ziel – auf dem Weg in ein CO2-neutrales Leben soll aus einem Hoffnungsträger der Energieträger der Zukunft werden.

          Wasserstoff hat Potential, die Liste seiner Vorzüge ist lang: Das Element ist praktisch unbegrenzt vorhanden, und er wird in großen Mengen erzeugt, weil er für viele chemische Prozesse gebraucht wird. Wenn er in einer Brennstoffzelle zur Stromerzeugung dient, entsteht als Abfallprodukt nur reines Wasser, damit wird er zum idealen Treibstoff für Fahrzeuge. Er lässt sich speichern und transportieren, frühere Probleme mit dem extrem flüchtigen Gas sind offensichtlich gelöst, der Umgang damit ist Industriestandard.

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