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F.A.S. exklusiv : Die Industrie will mehr Klimaschutz

Für BASF-Chef Martin Brudermüller ist der Klimawandel „die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts“. Der größte Chemiekonzern der Welt müsse in Zukunft „grundlegend anders produzieren“. Das Foto zeigt das BASF-Werk in Ludwigshafen. Bild: dpa

Lange bremsten die Manager neue Öko-Regeln aus. Jetzt kann es ihnen gar nicht schnell genug gehen.

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          Es ist ein ungewöhnliches Team, das sich da formiert hat: auf der einen Seite die grüne Berliner Denkfabrik Agora Energiewende, die seit Jahren für den Klimaschutz trommelt. Auf der anderen Seite eine Gruppe von 17 Industrieunternehmen, deren Fabriken zu den größten Treibhaus-Emittenten der Republik zählen. Darunter sind viele große Namen der deutschen Wirtschaft wie die Chemiekonzerne BASF, Bayer, Covestro, Lanxess und Wacker, die Stahlerzeuger Salzgitter und Thyssen-Krupp und der Baustoffkonzern HeidelbergCement.

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Beide Seiten haben jetzt ein gemeinsames Ziel: Sie wollen den Politikern in Berlin Dampf machen. In mehreren Gesprächsrunden trafen sich die Unternehmen und die Agora-Experten seit dem Herbst zum Gedankenaustausch. Das Ergebnis liegt der F.A.S vor: „Klimaneutralität 2050: Was die Industrie jetzt von der Politik braucht“, ist der von der Denkfabrik verfasste Aufruf überschrieben.

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