https://www.faz.net/-gqe-a4pbn

So nicht! : Wie wir bislang wachsen, ist es nicht nachhaltig

Vorbereitungen auf die landwirtschaftliche Nutzung in Kalifornien Bild: Lucas Foglia, courtesy Michael H

Noch ist die Menschheit weit davon entfernt, klimaneutral und artenschützend zu wirtschaften, obwohl Nachhaltigkeitsökonomen seit Jahrzehnten warnen. Bis 2050 könnte es aber gelingen – mit einem breiten Ansatz.

          6 Min.

          Ökonomen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, reiben sich am Wirtschaftswachstum. Denn der Ausstoß gefährlicher Schadstoffe entwickelt sich seit Beginn der Industrialisierung parallel zum Wohlstand. Wo sich der Mensch ausbreitet, belastet er Tier- und Pflanzenarten. Der Materialdurchsatz moderner Volkswirtschaften – egal ob kapitalistisch oder staatskollektivistisch organisiert – ist gigantisch, die ökologische Wirkung bedrohlich.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Der Klimawandel, der Verlust an Biodiversität, die Verwüstung und die Gefährdung der Wasserversorgung an vielen Orten geben wenig Anlass zu Optimismus. Eine Entkopplung von Wachstum und Umweltverbrauch deutet sich in einigen Industriestaaten vorsichtig an, ist aber längst nicht im globalen Maßstab erreicht.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in der Kleinstadt Wohlen im Kanton Aargau am 20. Februar 2021

          SVP gegen Corona-Regeln : Die Schweiz, eine Diktatur?

          Die SVP gehört der Schweizer Regierung an. Das hindert die Führung der größten Partei des Landes nicht daran, es wegen der Corona-Politik als Diktatur zu bezeichnen.
          Kevin Kühnert spricht beim SPD-Bundesparteitag.

          Debatte um Thierse-Gastbeitrag : Worauf will die SPD verzichten?

          Wolfgang Thierses Beitrag in der F.A.Z. ist für Saskia Esken und Kevin Kühnert ein Grund, sich zu schämen. Das ist also das vorwärtsgewandte Bild der SPD, das die beiden offenbaren wollten?