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Luftfahrt : Airbus will mit Wasserstoff fliegen

Wasserstoff beflügelt gerade die Phantasie von Unternehmen, Regierungen und Anlegern. Beim Investieren in solche Trends gibt es einiges zu beachten. Bild: Airbus

Der Autozulieferer Elring-Klinger arbeitet mit Airbus an einem Brennstoffzellenantrieb. Ein Flugzeug ohne CO2-Ausstoß könnte bis 2035 möglich werden.

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          Während emissionsfreies Autofahren zwar noch nicht üblich, aber immerhin serienreif ist, gibt es für den Flugverkehr bisher noch kaum praxistaugliche Ansätze, den CO2-Ausstoß zu minimieren. Das soll sich aber bald ändern. Der Flugzeugbauer Airbus hat die feste Absicht, bis zum Jahr 2035 ein Passagierflugzeug ohne CO2-Emissionen auf den Markt zu bringen. Statt Kerosin soll künftig Wasserstoff die Flugzeuge antreiben, so die Erwartung von Airbus-Chef Guillaume Faury. Dafür sollen drei verschiedene Technologiepfade, allesamt auf Basis von Wasserstoff, untersucht werden.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Nach der Ankündigung im September wird das Vorhaben jetzt schon konkreter: Als erster Projektpartner hat der Autozulieferer Elring-Klinger AG über Details der Zusammenarbeit berichtet. Man habe mit Airbus eine Vereinbarung über eine langfristig angelegte Partnerschaft im Bereich der Brennstoffzellentechnologie geschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit – und schon schnellte außerbörslich der Kurs des Autozulieferers um fast ein Viertel in die Höhe. Am Donnerstag, als der Dax wegen neuer Corona-Sorgen mit 3 Prozent im Minus lag, kostete die Elring-Klinger-Aktie knapp 24 Prozent mehr als am Vortag.

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