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Klage gegen Astrazeneca : Vor Gericht mit einem Corona-Impfschaden

Hörschaden nach der Impfung: Die Klägerin während einer Stellungnahme im Flur des Landgerichts Bamberg Bild: dpa

Das Oberlandesgericht Bamberg entscheidet am Montag über Ansprüche wegen vermuteter Gesundheitsschäden nach einer Corona-Impfung. In erster Instanz war die Klägerin erfolglos. Doch es gibt weitere Klagen gegen Impfstoffhersteller.

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          Die juristische Aufarbeitung der Corona-Pandemie ist fast dreieinhalb Jahre nach dem Ausbruch der Infektionskrankheit an einem besonders heiklen Punkt angelangt: Es geht um Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen möglicher Gesundheitsschäden durch eine Schutzimpfung gegen Covid 19. Von Hamburg über Mainz bis München sind Zivilgerichte mit Arzneimittelhaftungsprozessen gegen Hersteller von Corona-Impfstoffen befasst. Die Zahl der Klagen wird in ganz Deutschland auf etwas mehr als 200 geschätzt. Von Massenverfahren kann also derzeit keine Rede sein, zumal wenn man berücksichtigt, dass knapp 64 Millionen Menschen in Deutschland nach Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums mindestens eine Impfdosis erhalten haben.

          Katja Gelinsky
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin

          Diejenigen, die wegen mutmaßlicher Impfschäden klagen, sind jedoch schwer getroffen. Nach Angaben ihrer Anwälte sind viele der Mandanten arbeitsunfähig oder beruflich stark eingeschränkt und müssen – vermutlich auf Dauer – mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen leben.

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