https://www.faz.net/-gqe-9r29z

Katherina Reiche : Frühere CDU-Politikerin übernimmt Führungsposten bei Eon

  • Aktualisiert am

Katherina Reiche Bild: dpa

Katherina Reiche war mehrere Jahre stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion. Jetzt übernimmt sie die Leitung einer wichtigen Sparte des Energieversorgers Eon.

          Der Energiekonzern Eon hat nach eigenen Angaben die frühere CDU-Politikerin Katherina Reiche als Spitzenmanagerin engagiert. „Wir können bestätigen, dass Katherina Reiche die Leitung einer der größten und wichtigsten operativen Einheiten bei Eon übernehmen wird“, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Details nannte der Versorger nicht. Aus Branchenkreisen verlautete, die derzeitige Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) übernehme nach der Zerschlagung der RWE-Tochter Innogy die Leitung der Netzsparte - des größten Gewinnbringers von Eon. Dies hatte die „WirtschaftsWoche“ am Mittwoch zuerst berichtet. Der Verband wollte sich zu „Personalspekulationen“ nicht äußern. Reiche selbst reagierte auf schriftliche Anfrage zunächst nicht.

          Die 46-Jährige Brandenburgerin war von 1998 bis 2015 Mitglied des Deutschen Bundestages, ehe sie zum VKU wechselte. Sie war von Juni 2018 bis Januar 2019 Mitglied der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission an, die sich für einen Ausstieg aus dieser Art der Verstromung bis 2038 ausgesprochen hat. Eon will das Netzgeschäft mit der Übernahme von Innogy weiter ausbauen. Schon jetzt ist der Betrieb der Strom- und Gasnetze mit einem operativen Gewinn (Ebit) von zuletzt gut 1,8 Milliarden Euro die Ertragsperle des Konzerns. Bei Innogy ist für das Netzgeschäft mit Hildegard Müller derzeit eine weitere frühere CDU-Politikerin verantwortlich.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Björn Höcke beim Wahlkampfauftakt der AfD Thüringen

          AfD-Wahlkampf in Thüringen : „Extrem bürgerlich“

          Beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt versucht die Partei, sich ein bürgerlich-konservatives Image zu geben. Doch vor allem die Aussagen eines Redners lassen daran Zweifel aufkommen – und es ist nicht Björn Höcke.

          Hoeneß versus ter Stegen : Abteilung Torwartverteidiger

          Das Schauspiel um die deutschen Torhüter geht weiter: Uli Hoeneß macht sich in einem Fernsehinterview die Welt, wie sie ihm für Bayern-Torwart Manuel Neuer gefällt. Er fordert unter anderem von süddeutschen Medien mehr Rückhalt und droht dem DFB.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.