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Karriere : Bildungselite für Deutschland

  • -Aktualisiert am

          1 Min.

          Wer in Frankreich einen Abschluss der “Ecole Nationale d'Administration“ (ENA) in der Tasche hat, braucht sich um seine berufliche Zukunft wahrlich keine Sorgen mehr zu machen. Gleiches gilt für die Absolventen von anglo-amerikanischen Kaderschmieden wie Eton oder Harvard.

          Am 31.Oktober bekommt nun auch das bislang bildungsegalitäre Deutschland seine erste Elitehochschule. An der „European School of Management and Technology“ (ESMT) in Berlin sollen jährlich 500 Hochschulabsolventen einen postgraduierten Abschluss erwerben. Der Vorlesungsbetrieb soll im ersten Halbjahr 2003 starten.

          Finanziert wird die Prestige-Einrichtung von der Crème de la Crème der deutschen Wirtschaft: Angefangen von Allianz, BMW und DaimlerChrysler über Lufthansa und Telekom bis hin zu MünchnerRück und Thyssen Krupp. Kritiker bezweifeln freilich, ob das Stiftungskapital von 100 Millionen Euro für den Lehrbetrieb ausreicht. Als Folge ergäben sich Studiengebühren, die drei- bis fünfmal so hoch lägen wie an der US-Eliteschmiede Standford.

          Das rechnete der dort lehrende deutsch-amerikanische Politik-Professor Hans Weiler kürzlich in der Zeit vor. Wie hoch die Gebühren tatsächlich liegen, will die Stiftung anlässlich des Festakts enthüllen. Ein gewisser sozialer Hintergrund wird der künftigen Bildungselite Deutschlands zur Finanzierung ihres Aufbaustudiums aber sicher nicht schaden.

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