Schon im Juli :
Lauterbach will die Beitragssätze in der Pflege erhöhen

Von Christian Geinitz, Berlin
Lesezeit: 3 Min.
Eine ältere Dame geht in einem Pflegeheim in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem Rollator über einen Flur.
Wegen der hohen Defizite in der Pflegeversicherung sollen die allgemeinen Beiträge um 0,35 Prozentpunkte steigen. Kinderlose zahlen noch mehr als bisher. Einem Gesetzentwurf zufolge soll es aber auch Entlastungen geben.

Gesetzlich Versicherte und deren Arbeitgeber müssen sich nicht nur auf steigende Krankenkassenbeiträge einstellen, sondern auch auf höhere Abführungen zur Pflegeversicherung. Gemäß einem neuen Gesetzentwurf möchte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) den Beitrag zur sogenannten Sozialen Pflegeversicherung zum 1. Juli dieses Jahres um 0,35 Prozentpunkte erhöhen. Die Belastung betrüge dann 3,40 Prozent für Eltern statt bisher 3,05 Prozent. Kinderlose zahlten künftig 0,60 Prozentpunkte mehr und somit 4,0 Prozent.

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