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Kapitalmarkt : Alternative für Privatanleger

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Die Sachwerte-Branche macht sich für ein geschlossenes Sondervermögen stark - eine Idee für den Gesetzgeber?

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          Die Anbieter von Immobilienbeteiligungen wollen den Weg bereiten für ein neues Investitionsmodell. Sie versprechen sich viel vom geschlossenen Sondervermögen für private Kapitalanleger: Es soll den Finanzplatz Deutschland stärken, die Kapitalvernichtung verringern, die Digitalisierung fördern und die Verwaltung vereinfachen. So steht es im Diskussionspapier „Geschlossene Sondervermögen“ des Interessenverbands der Immobilienwirtschaft ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss). In erster Linie soll die Innovation das Geschäft der Branche ankurbeln, denn der geschlossene Fonds kommt nach einer Reihe von Pleiten, Pannen und Betrugsfällen in früheren Jahren nicht mehr richtig in Schwung.

          Daran hat auch die Umbenennung nichts geändert. Der geschlossene Fonds heißt jetzt Alternativer Investment Fonds (AIF), und die Anbieter betonen, dass ihre Produkte seit der Regulierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nicht mehr zum grauen Kapitalmarkt zählen. Mit ihrer Argumentation haben sie recht, denn seit der Einführung des Kapitalanlagegesetzes im Jahr 2013 erfüllen die Fonds weitgehend ihre Prognosen. Doch die positive Entwicklung wird von den Vertriebspartnern und Kunden kaum wahrgenommen. Die Umsätze der Publikumsfonds sind weiterhin mager. Im vergangenen Jahr summierten sie sich auf rund 1 Milliarde Euro Eigenkapital – ein Witz im Vergleich zu früheren Jahren, in denen private Kapitalanleger bis zu 13 Milliarden Euro in Schiffe, Flugzeuge und vor allem Immobilien investierten.

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